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Warum ist ein Bergischer KI Summit mehr als nur eine gute Idee?

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Das Bergische Land ist mit seinen ca. 90.000 Unternehmen eines der dichtesten und am meisten spezialisierten industriellen Mittelstandscluster Deutschlands.  Es ist nur richtig, dass die IHK und andere regionale Initiativen KI als sektorübergreifende Kerntechnologie – neudeutsch Game Changer – fördern. Denn scheitert diese Region an der digitalen Transformation, dann scheitert  einer der Top Wirtschaftsräume, der in bestimmten Kennzahlen definitiv zur Spitze gehört. 70.000–90.000 Unternehmen im Bergischen Land  davon grob:  ~10.000 Metall/Industrie-nah   ~1.500–3.000 Automotive   ~15.000–25.000 Einzelhandel   Fazit: 👉 Deutschlandweit: zwar statistisch keine Top-Region nach absoluter Größe   aber: 👉 Top-Region bei industrieller Spezialisierung, Mittelstand und Metallkompetenz   Die Region ist extrem mittelständisch geprägt – viele kleine und mittlere Betriebe, oft familiengeführt. Zum Kern gehören: Werkzeugbau, Schneidwaren, Verbindungstec...

XPONENTIAL - noch kein Zuhause für Physical AI, aber bald?

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Heute war ich auf der Xponential Messe in Düsseldorf. Vor zwei Jahren war der Messeveranstalter bei uns im CES-HouseOfJournalists und warb für das Messekonzept als ein Ort, wo es um mehr gehen soll als nur um autonomes Fahren, nämlich um Autonomie-Technologien für alle Industrieanwendungen und Lebensbereiche. Also das, was heute mit Physical AI bezeichnet wird.  Smart nur in Uniform? Doch leider bin ich Zeuge geworden, wie die aktuelle Wirtschaftslage diese Messe in eine Richtung drängt. Dabei müssen wir in allen wichtigen Industriebereichen KI in die Produkte bringen und so innovativer und effizienter werden.

Robotaxen - das neue Übel?

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Robotaxi - Verhinderungspolitiker schießen sich auf neues Ziel ein Nächste Woche trifft sich die Verkehrsministerkonferenz unter dem Vorsitz des bayerische Verkehrsminister. Das Ländergremium dient zur gegenseitigen Abstimmung gegenüber dem Bund. Allerdings sind seine Beschlüsse nur Empfehlungen, dennoch ist es wichtig zur politischen Meinungsbildung zu Beginn von Gesetzgebungsverfahren oder für deren Umsetzung.  Auf der 11seitigen Tagesordnung Tagesordnung findet man auch den unscheinbaren Punkt: “Umgang mit Robotaxen in Deutschland”. Nicht, dass es darum ginge, endlich deren Einführung zu beschleunigen oder wie von der Regierung versprochen zu entbürokratisieren, damit wir mit der digitalen Welt endlich wieder Anschluss finden. Getreu deutscher Mentalität, möchten die Verkehrsminister, dass Kommunen bevor überhaupt ein Robotaxi nur in die Nähe ihrer Straßen kommt, ein Regelwerk erstellen und malen dazu ein regelrechtes Untergangsszenario an die Wand mit Begriffen wie: Kannibali...

Werkstatt Bazar statt Agenturmodell

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Kairo - wie am Nil Autos unkompliziert repariert werden - ganz ohne Agenturmodell.   In der Millionenmetropole Kairo gehört dichter, oft unübersichtlicher Verkehr zum Alltag – und das spiegelt sich auch in den Unfallzahlen wider. Die Central Agency for Public Mobilization and Statistics (CAPMAS) hat vor zwei Jahren einen landesweiten Anstieg von Verkehrsunfällen von 24,5 % festgestellt. Die Zahl der tödlichen Unfälle mit 718 Opfern war in Kairo am höchsten. Enge Straßen, hohe Fahrzeugdichte und ein oft wenig "regelkonformes" Fahrverhalten erhöhen das Risiko zusätzlich. Die genaue Zahl aller Unfälle in Kairo lässt sich schwer bestimmen. Viele kleinere Kollisionen werden im hektischen Stadtverkehr gar nicht offiziell erfasst. Experten gehen jedoch davon aus, dass es jährlich mehrere hundert schwere Unfälle gibt, ergänzt durch eine hohe Dunkelziffer an leichten Zusammenstößen. Fahr in den Auto-Bazar und alle sehen was dein Auto braucht" Zu reparieren gibt es also immer etw...

Wenn auf der Straße Hupen zur Sprache wird

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Thomas Aurich - Wer sich zum ersten Mal in den Straßen von Kairo bewegt, hat schnell das Gefühl, in ein scheinbar chaotisches System geraten zu sein. Die Straßen sind voll, es lärmt. Es ist mehr ein vorwärtsquetschen als -fahren. Kein Wunder. Von den 10,4 Mio. in Ägypten registrierten Kfz fährt jedes 4. in Kairo herum. Und ja: es gibt TÜV! Alle drei Jahre will die Traffic Police die Autos sehen.  Ich war nun wieder einmal in Kairo und jedesmal fasziniert mich, wie der Verkehr dort unfallfrei funktioniert.   Die Straßen sind voll, Autos drängen sich Stoßstange an Stoßstange, Hupen erfüllt die Luft wie eine eigene Sprache, und klare Regeln scheinen sich im Strom der Bewegung aufzulösen. Doch genau darin liegt das Geheimnis: Dieser Verkehr funktioniert – nur nach anderen Prinzipien. "Man bewegt sich sicher im Rhythmus des Verkehrs"  Als Fußgänger wartet man hier nicht auf die perfekte Lücke. Es gibt sie nicht. Stattdessen setzt man einen Fuß auf die Straße, dann den nä...

Hupe dich durch das Straßenchaos

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Kairo ist nicht nur durch seine Pyramiden und dem Bazar einzigartig, der Verkehr ist es ebenso. Für uns Europäer sehr lern- und gewöhnungsbedürftig. Nichts für schwache Nerven, obwohl es zwar laut aber nicht aggressiv zugeht. Da ist es auf unseren Straßen gefährlicher.

Liquid Hydrogen is the Heavy-Duty Future

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Hydrogen, LH2, and German engineering: Prof. Christian Mohrdieck's strategy The decarbonization of heavy-duty transport is at a turning point. In a recent discussion, Professor Christian Mohrdieck (an expert in fuel cell technology) provides crucial insights into the future of drive technology. 🗣️ Even though Christian is exclusively talking about hydrogen, he admitted in the podcast podcast that Elon Musk asked the right and tough questions. That's what makes it so exciting for the hydrogen community as well: “ Liquid Hydrogen is the Heavy-Duty Future!” From the debate on liquid hydrogen to a critical analysis of the pace of innovation in Germany—here are the key points for decision-makers and engineers. 1. Technology strategy: Why the battery alone is not enough Mohrdieck emphasizes that the vision of a purely battery-electric world falls short. For resilient logistics, we need a variety of drive systems to cover different usage profiles. The chicken-and-egg dilemma: The r...