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Posts mit dem Label "Autokonjunktur" werden angezeigt.

Start ins Autojahr 25 - die falschen Rekorde

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  Start ins Autojahr 2025: Zu wenig Interesse an neuen Fahrzeuge  - Beschäftigung sinkt Der Jahresstart 2025 verlief auf dem europäischen Pkw-Markt ernüchternd. Der Abstand zum Vorkrisenniveau von 2019 wird wieder größer. Auch die Gesamtwirtschaft winkt nur mit schwachem Wachstum. Einzig der Automarkt in Spanien sticht positiv heraus. Kein Wunder also, wenn die schleppende Neuzulassungskonjunktur dazu führt, dass die Autos auf den Straßen immer älter werden. Damit profitiert der Straßenverkehr in punkto Sicherheit und Verbrauch nicht von neuen Technologien. Das ist schlecht für unser Technologie-Image. Das Durchschnittsalter des Fahrzeugbestandes, erreichte am 1. Januar 25 mit 10,6 Jahren einen neuen Rekordwert. Der Verkehr ist somit innerhalb nur eines Jahres um knapp 4 Monate gealtert. Insofern ist ein anderer Rekord, nichts was uns euphorisch machen kann: auch der Pkw-Bestand erklomm in Deutschland zu Januarbeginn mit 49,3 Mio. gemeldeten Pkw den bislang höchsten Wert....

Haben wir eine gespaltene Autokonkjunktur?

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W enn man die Entwicklung der Konjunkturdaten der Auto- und Zulieferindustrie über einen längeren Zeitraum verfolgt, so bekommt man den Eindruck, dass sich die Konjunktur für Autohersteller und Zulieferer aufspaltet. Dieser Eindruck verstärkt sich, wenn man sich mal die Mühe macht Konjunkturberichte aus der Zeit „vor der Pandemie“ zu lesen. Da las sich das alles ganz anders.... Autokonjunktur mit Licht und Schatten voraus Eigentlich steht es im Oktober 22 gar nicht so schlecht für die Autoindustrie. So mein Fazit nach dem lesen des aktuellen VDA Konjunkturbarometers; „eigentlich“….: Nach wie vor gibt es sehr hohe Auftragsbestände und weiterhin Nachholbedarf angesichts der vergangenen Produktionsausfälle. Fahrzeug-, Aufbautenhersteller und Zulieferer zusammen blicken auf einen im August kräftig gestiegenen Produktionsindex. Damit setzte sich der Trend fort. Das Produktionsvolumen wuchs im vierten Monat in Folge (+35%). Der Jahresverlauf verbleibt ob des schwachen Jahresbeginns allerding...

Autobranche ist kein Jobmotor mehr - etwas Zahlenforensik

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Zahlen der Autoindustrie zeigen: Der Lack bekommt Kratzer Eigentlich sind Zulieferer mit Alarmrufen sehr zurückhaltend, denn sie arbeiten für Kunden, die ihre Produkte mit positiven Emotionen, wie „Erfolg“, „Dynamik“, „schön“, „Grenzen überwindend“, vermarkten: Autos! Ihre Hersteller behüten das Image: nichts darf an dem Glanz kratzen. Doch die Realität hat das Wolkenkuckucksheim nun fest im Griff. Verbände haben als erste über den Druck der Zulieferunternehmen berichtet und nun brechen auch einzelne Firmenchefs das Schweigen. Ist der Druck groß geworden, dass aus dem Griff bereits ist ein Würgegriff geworden ist?  Umsatz und Beschäftigung sinken bei den Zulieferern stärker als bei den Fahrzeugherstellern. Und der E-Automarkt schwächelt plötzlich. Doch die Auftragsbestände sind auf einem Allzeithoch. Was gilt nun? Zahlenforensik Zahlenforensik: Ein Blick in die Statistiken beantwortet normalerweise diese Frage. Zahlen können ja nicht lügen. Doch die Zahlenkolonnen liefern kein ein...

Autokonjunktur weiterhin wolkig

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  Alles neu macht der Mai - nur den Automarkt nicht  -  Die Marktzahlen vom VDA zum Maibeginn herausgegeben, zeigen bildlich einen Wolken verhangenen Blick. Aussicht: wolkig Die Neuzulassungen , aber auch der Auftragseingang aus dem In- und Ausland ist rückläufig. Immer noch.  Zulieferer, die ihre Produkte ans Auto-Montageband liefern, blicken vor allem auf die Produktion in den Autowerken. Auch hier bringt der Mai nichts neues. Laut VDA ist die Pkw-Produktion in Deutschland im abgelaufenen Monat erneut zurückgegangen, allerdings weniger stark als noch im Vormonat: Die deutschen Hersteller fertigten im April 257.600 Pkw (-13 Prozent). Seit Jahresbeginn wurden 1,1 Mio. Pkw in Deutschland produziert, 12 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 183.700 exportierten Neufahrzeugen lag der Export im April 23 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. Von Januar bis April 2022 bewegt sich der Export mit einem Minus von 17 Prozent und 795.100 Einheiten eben...

Ukraine Krieg zeigt Auswirkungen: Im März Produktion und Markt rückläufig

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Es liegen immer mehr  Steine im Weg VDA blickt auf einen angespannten März zurück und nimmt Prognose zurück:  Die aktuellen Zahlen stehen ganz im Zeichen des Ukrainekrieges. In Deutschland wurden im März 241.330 Pkw neu zugelassen – 17 Prozent weniger als noch im Vorjahresmonat. Nach dem ersten Quartal des Jahres 2022 stehen somit 626.000 Neufahrzeuge (-5 Prozent) in den Büchern. Gegenüber 2019 beträgt der Rückgang in den ersten drei Monaten 29 Prozent. Dämpfend wirkt sich weiter der Mangel  an Vorprodukten in der Produktion aus. Während der Auftragseingang aus dem Inland im März sogar noch einmal um 6 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt hat, stimmen die Eingänge aus dem Ausland eher bedenklich: Die deutschen Hersteller verbuchten 20 Prozent weniger Aufträge als im Vorjahr, seit Januar gingen 11 Prozent weniger Aufträge von Kunden aus dem Ausland ein. Die Pkw-Produktion in Deutschland ist im abgelaufenen Monat März kräftig zurückgegangen, beeinflusst ...